Tradition erleben

Unsere Geschichte

Gertrudenhof Wappen

Seit mehr als 150 Jahren steht der Gertrudenhof am Neumarkt für kölsche Gastlichkeit, gesellige Stunden und ein gutes Stück Kölner Lebensart. Über Generationen hinweg hat sich das Haus gewandelt, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren: ein Ort zu sein, an dem Menschen zusammenkommen, gemeinsam essen, anstoßen und das Leben genießen.

1870

Der Gertrudenhof wird eröffnet

Im Jahr 1870 öffnet der Gertrudenhof am Neumarkt erstmals seine Türen. In zentraler Lage, nur wenige Schritte vom Neumarkt und der Basilika St. Aposteln entfernt, entwickelt sich das Haus zu einem Treffpunkt für Kölnerinnen und Kölner sowie für Gäste der Stadt. Von Beginn an stehen Geselligkeit, Gastfreundschaft und das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Damit wird der Grundstein für eine Tradition gelegt, die bis heute fortgeführt wird.

1940

Wie durch ein Wunder vom Krieg verschont

Während des Zweiten Weltkriegs werden große Teile der Kölner Innenstadt durch Bombenangriffe schwer beschädigt oder vollständig zerstört. Der Gertrudenhof bleibt jedoch wie durch ein Wunder von der Zerstörung verschont. Inmitten einer Stadt, die nach Kriegsende vor einem umfassenden Wiederaufbau steht, bleibt damit ein Stück gewachsener Kölner Geschichte erhalten.

1945

Martha Lemmer übernimmt den Gertrudenhof

Im Jahr 1945 übernimmt Martha Lemmer den Gertrudenhof gemeinsam mit ihrer Familie. In einer Zeit des Neubeginns führen sie den Betrieb mit viel persönlichem Einsatz weiter. Der Gertrudenhof wird erneut zu einem Ort der Begegnung. Hier kommen die Menschen zusammen, tauschen sich aus und finden bei einer Mahlzeit oder einem Getränk ein Stück Normalität und Gemeinschaft.

1950

Ein Treffpunkt für die Nachbarschaft

In den folgenden Jahren wächst der Gertrudenhof gemeinsam mit dem wiederaufgebauten Köln. Das Haus etabliert sich erneut als fester Treffpunkt am Neumarkt und wird für viele Gäste zu einem vertrauten Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in der Innenstadt. Die persönliche Atmosphäre und die gelebte Gastfreundschaft prägen den Charakter des Gertrudenhofs und werden von Generation zu Generation weitergetragen.

1978

Eröffnung der großen Terrasse

1978 wird die große Terrasse des Gertrudenhofs eröffnet. Direkt an der Apostelnstraße entsteht damit ein besonderer Platz mitten in der Kölner Innenstadt. Nur wenige Schritte vom geschäftigen Neumarkt entfernt können Gäste hier unter freiem Himmel zusammenkommen, essen und ein frisch gezapftes Kölsch genießen. Bis heute gehört die Terrasse zu den bekanntesten und beliebtesten Besonderheiten des Gertrudenhofs.

Heute

Kölsche Gastlichkeit am Neumarkt

Heute verbindet der Gertrudenhof seine lange Geschichte mit lebendiger, bodenständiger Brauhauskultur. Deftige deutsche Hausmannskost, frisch gezapftes Sion Kölsch und eine ungezwungene Atmosphäre machen das Haus zu einem Treffpunkt für Stammgäste, Besucherinnen und Besucher sowie Fußballfans. Ob zum Mittagessen, zum Feierabendkölsch, zum gemeinsamen Fußballschauen oder für einen geselligen Abend mit Freunden: Der Gertrudenhof bleibt, was er seit Generationen ist – ein Ort der Begegnung im Herzen von Köln.